Evangelische Johanniskirche, St. Johann
Die erstmals 1339 erwähnte hochgotische ev. Pfarrkirche von St. Johann (ehem. Wallfahrtskirche) zählt zu den bedeutendsten Dorfkirchen Rheinhessens.
Die Johanniskirche ist eine sogenannte dreischiffige Pseudobasilika, deren Mittelschiff etwas höher als die Seitenschiffe liegt und keine eigenen Fensteröffnungen besitzt. Die schlichte und elegante Stufenhalle aus der zweiten Hälfe des 14. Jahrhunderts ist ein imposantes Bauwerk aus der Zeitepoche „Hochgotik“. Fünf verschiedene Wandbilder zieren Chor, Altarraum und Seitenschiff und geben Hinweis auf die Stifter, die Grafen von Sponheim-Kreuznach.
Sie befindet sich inmitten des Kirchplatzes in St. Johann und ist angebunden an den Rheinhessischen Jakobs Pilgerweg. Das hochgotische Bauwerk kann nach Absprach oder am Wochenende tagsüber besucht werden.
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Evangelische Martinskirche, Wolfsheim
Die evangelische Martinskirche in Wolfsheim war ursprünglich dem hl. Martin geweiht.
Zwischen 1697 und 1705 wurde sie als Simultankirche genutzt, d.h. die Katholiken und Protestanten teilten sich das Gebäude für Gottesdienste. Seit 1706 wurde sie ausschließlich von den Reformatoren genutzt. 1967-1969 erfolgte eine umfassende Restaurierung der Kirche und es wurde eine nördliche Sakristei angebaut. Der achteckige Taufstein stammt aus dem Jahr 1628 und die Chorfenster, die Christus im Weinberg darstellen, aus dem Jahr 1969. Besichtigungen können nach Absprache oder am Wochenende erfolgen.
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